Tanzmärchen – The Nussknacker – großer Erfolg!

Zum elften Mal hat die TANZWERKSTATT Weimar

ihr Tanzmärchen mit großem Erfolg auf die Bühne des Mon Ami gebracht. 

Das Publikum ehrte Tänzer und Solisten mit großem Applaus, die mit ihrem tänzerischen Können ein unvergessliches Weihnachtserlebnis darboten.

Die wohlbekannte, von E.T.A. Hoffmann ersonnene und durch P. I. Tschaikowski als Ballett adaptierte Geschichte Der Nussknacker erfuhr in der Aufführung der TANZWERKSTATT Weimar eine völlig neue Dimension. Die Konstellation der guten und bösen Charaktere wurde neu gemischt: Marie ist die Tochter wohlhabender Eltern, in deren Haus der digitale Nussknacker als adretter, junger Sprachassistent auftritt, welcher mit seiner künstlichen Intelligenz den Haushalt autoritär verwaltet. Auf einer Party lernt Marie den charismatischen Mäuseprinzen kennen und verliebt sich in diesen. Da er einer niederen sozialen Schicht angehört, stellen sich der trauten Zweisamkeit jedoch des Nussknackers einprogrammierte Werteverständnisse in den Weg.

Arina Perepelkina, Regisseurin des Stückes, möchte hier die soziale Kluft hervorheben, die der Liebe im Weg steht, symbolisiert durch den Dualismus von digitaler und realer Welt einerseits sowie durch gegensätzliche Handlungsschauplätze andererseits: „Der vom Nussknacker organisierte, materialistisch aufgesetzte Gästeball im Hause von Marie steht der ausgelassen authentischen Boogie-Woogie-Party im Kreise der herzlichen Mäusefamilie gegenüber.“

In einer doppelten Hauptrolle glänzte Mikhail Verkhoglyadov – seines Zeichens Student im Fach Operngesang an der HfM Weimar und Balletttänzer der TANZWERKSTATT – sowohl als Nussknacker auf übergroßer Projektionsfläche wie auch als eleganter Tänzer auf der Bühne.

Auf harmonische Weise brachte Regisseurin Arina Perepelkina die Videoprojektion des Nussknackers mit der getanzten Live-Darbietung in Einklang. Opulent kostümierte und aufwendig geschminkte Tänzerinnen und Tänzer führten die Zuschauer vom Schneeflockengestöber durch digitale Welten bis hin zu rauschenden Festen. Eine ausgefeilte Lichtshow sowie extravagante Bühnenbilder komplettierten das umfangreiche Erlebnis. Dazu begleiteten die vertraute Ballettmusik Tschaikowskis im Wechsel mit modernen Klängen und treibenden Beats, sodass die unterschiedlichsten Tanzstile von Ballett über Zeitgenössischen Tanz, Kindertanz, Showdance, Hip-Hop und Breakdance ihre stilsichere klangliche Untermalung fanden.

Der junge Protagonisten-Cast der TANZWERKSTATT Weimar lieferte gemeinsam mit Tänzern aus  verschiedenen Tanzkursen ab dem Alter von 3 Jahren bis hin zu Erwachsenen eine atemberaubende Tanztheaterinszenierung und eine gelungene Mischung aus eindrucksvollen Soloszenen, romantischen Duetten und mitreißenden Gruppenauftritten – berührend und modern zugleich. Unter der Federführung von Arina Perepelkina choreografierte das Team der Tanzdozenten das abwechslungsreiche Theaterstück und versetzten Eltern und Gäste in Staunen. An dieser Stelle darf das großartige Helferteam aus Mitarbeitern und Eltern im Hintergrund nicht unerwähnt bleiben, das zum Gelingen einer so umfangreichen Produktion maßgeblich beigetragen hat.

Das Team der TANZWERKSTATT Weimar wünscht allen frohes Tanzen und freut sich auf das kommende Tanzjahr 2025, beginnend mit den Schnupperwochen im Januar, zahlreichen über das Jahr verteilten Tanzereignissen sowie einer neuen Märcheninszenierung in der Vorweihnachtszeit. 

Das Team der TANZWERKSTATT Weimar

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